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Oktober
2003 |
Mit freundlicher Unterstützung von:
www.hirschreisen.de
Reisen in guter Gesellschaft |
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13.09. - 16.11.2003
querschnitt - aus den Sammlungen des Südwestdeutschen Archivs für
Architektur und Ingenieurbau
> Badisches Landesmuseum, Museum beim Markt
> www.landesmuseum.de
14.09. - 16.11.2003
Moderne Keramik - aus der Sammlung Gerhard und Martha Zehendner
Kunstkeramische Arbeiten von 50 zeitgenössischen Künstlern präsentiert
das Badische Landesmuseum in dieser Ausstellung die im Museum beim Markt
zu sehen ist. Das Karlsruher Sammlerhepaar Zehendner hat die gezeigten
Stücke, die einen repräsentativen Überblick über die
Keramik nach 1945 bieten, seit Mitte der 1960er zusammengetragen.
> Badisches Landesmuseum, Museum beim Markt
> www.landesmuseum.de
10.10.2003
Herbstkonzert
Freitag, 10. Oktober 2003, 19 Uhr
Baden-Badener Philharmonie
Dirigent: Werner Stiefel
Moderation: Baldur Seifert
An und für sich ist der Herbst eine etwas melancholische Angelegenheit.
Außer in der Musik: Komponisten aller Zeiten schätzen diese
Jahreszeit sehr; man kann sogar Sagen, Jagden und Stürme gehören
zu den beliebtesten kompositorischen Sujets überhaupt - und zwar
nicht erst seit Vivaldi. Was es sonst noch zum Herbst zu sagen, zu singen
und zu spielen gibt, wollen uns Baldur Seifert und seine Gäste wie
üblich verraten. Müssen sie auch nicht. Seiferts große
Fangemeinde weiß ja längst, was sie erwartet: überraschende
und amüsante Anekdoten und viel Musik.
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
12.10. - 14.10.2003
8. Karlsruher Ernährungstage: Phytoestrogens - benefits and risks
for human health
The 8th Karlsruhe Nutrition Congress will focus on the health effects
of phytoestrogens. The major phytoestrogens in plant foods are isoflavones
and lignans. Scientific data from epidemiological and clinical studies
suggest that phytoestrogen-rich diets may reduce the risk of cardiovascular
disease, hormone-dependent cancers and osteoporosis. However, experimental
data also suggest that phytoestrogens may induce adverse effects in humans.
This congress aims at providing the latest information on chemistry, exposure,
biological effects, and the potential benefits and risks of phytoestrogens
for human health.
The congress intends to encourage multi-disciplinary discussions on phytoestrogens
among nutritionists, food chemists, food technologists, biochemists, and
physicians.
You are kindly invited to this Congress to participate in the scientific
programme, to meet your colleagues and friends, and to experience the
city of Karlsruhe and its surroundings. We are looking forward to welcoming
you to Karlsruhe.
> Bundesforschungsanstalt für Ernährung
> www.karlsruher-ernaehrungstage.de
12.10.2003
Max Raabe und das Palast Orchester
Sonntag, 12. Oktober 2003, 19 Uhr
Songs aus den 20er- und 30er-Jahren Songs von Friedrich Holländer,
Robert Gilbert, Peter Kreuder u.a.
Max Raabe ist ein Intellektueller. Der existenziellen Geworfenheit des
Individuums verleiht er seine unvergessliche Stimme: "Kein Schwein
ruft mich an. Keine Sau interessiert sich für mich!" Und dabei
kennt er diese Situation ganz bestimmt nicht, denn das öffentliche
Interesse für diesen Ausnahmekünstler wächst ständig
- ebenso wie seine Anhängerschar. Wahrscheinlich klingelt bei ihm
auch ständig das Telefon und er geht gar nicht mehr ran. So ist das
mit dem Ruhm: Hast du ihn nicht, so fehlt dir was, hast du ihn, so willst
du deine Ruhe haben. Wir jedenfalls freuen uns sehr auf den Abend mit
ihm im Festspielhaus.
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
13.10.2003
Gewandhausorchester Leipzig
Montag, 13. Oktober 2003, 20 Uhr
Dirigent: Herbert Blomstedt
Johannes Brahms: Variation für Orchester B-Dur Op. 56a über
ein Thema von Joseph Haydn Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Sie verstanden sich nicht. Bruckner langweilte sich bei Brahms zu Tode,
und dieser revanchierte sich mit dem Spruch, die Brucknerschen Sinfonien
seien "sinfonische Riesenschlangen". Dabei arbeiteten sich beide
an Beethoven ab - wenn auch mit gegensätzlichen Resultaten. Brahms'
Haydn-Variationen sind Kammermusik von orchestralen Dimensionen. Bruckner
hingegen schreibt Orgelmusik für Orchester. Dass man sie in ein und
demselben Konzert aufführt, würde wohl keinem von beiden gefallen.
Die Schlachten von früher sind längst geschlagen. Heute darf
man beide Meister gleichberechtigt nebeneinander stellen. Und genießen.
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
15.10.2003
Marshall und Alexander live und unplugged
Mittwoch, 15. Oktober 2003, 20 Uhr
MAWA Promotion GmbH
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
17.10. - 19.10.2003
Kálmán: "Gräfin Mariza"
Freitag, 17. Oktober 2003, 20 Uhr
Samstag, 18. Oktober 2003, 20 Uhr
Sonntag, 19. Oktober 2003, 14 Uhr
Sonntag, 19. Oktober 2003, 19 Uhr
Budapester Operettentheater
Dirigent: László Makláry
Inszenierung: Miklós Gábor Kerényi
Ausstattung: Ágnes Gyarmathy
Choreographie: Jenö Löcsei
Ensemble, Ballett, Chor und Orchester des Budapester Operettentheaters
Gräfin Mariza: Zsuzsa Kalocsai/Mónika Fischl
István Liebenberg: Zoltán Kiss/Károly Peller
Graf Tassilo: Zoltán Nyári/Mara Vadász
Liza: Szilvi Szendy/Mra Kékkovács
Bewundert zu werden tut jedem gut. Und doch muss frau differenzieren:
Gräfin Mariza beschleicht nämlich langsam das Gefühl, dass
die Bewunderung der Männerwelt ihrem Vermögen ebenso gilt wie
ihrem Teint. Nun, Mitgiftjäger sind lästig wie die Fliegen und
genauso schwer totzukriegen. Da zieht die Gräfin echte Fliegen vor
und zieht aufs Land zu ihren Pferden. Dort tritt sie vom Regen in die
Traufe - genauer gesagt in eine Romanze mit dem verarmten Grafen Tassilo.
Wo doch jeder weiß, dass verarmte Grafen und Mitgiftjäger Hand
in Hand gehen, und das oft in ein und derselben Person. Die Gräfin
weiß das nicht, oder sie will es nicht wissen, dafür aber tanzen
und singen, denn wir sind hier in einer Operette, und in einer sehr schönen
noch dazu. Irrungen und Wirrungen später kommen Graf und Gräfin
doch noch zusammen, werden reich und glücklich und stellen fest,
dass die Puszta das schönste Fleckchen Land ist von der Welt: "Komm
mit nach Warasdin, solang' die Rosen blüh'n!" Wer würde
da noch widersprechen!
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
24.10.2003
Goebbels: "Landschaft mit entfernten Verwandten"
Freitag, 24 Oktober 2003, 20 Uhr
Neues Musiktheater Für Ensemble Modern, zwei Solisten und Chor
Inszenierung: Heiner Goebbels
Bühne: Klaus Grünberg
Kostüme: Florence von Gerkan
Licht: Klaus Grünberg
Klangregie: Norbert Ommer
Chorsolisten Ensemble Modern
Dirigent: Franck Ollu
Schauspieler: David Bennent
Bariton. Georg Nigl
Nach "Schwarz auf Weiß", das im Jahr 2000 über die
Bühne des Festspielhauses ging, nun die nächste große
Musiktheatermitarbeit von Heiner Goebbels. Der Komponist definiert Musiktheater
neu als gewaltigen Assoziationsraum zwischen Musik, Literatur und Bilderwelt.
Das Gewesene, als Landschaft betrachtet: Goebbels zitiert Motive der klassischen
Literatur, Musik und Malerei. Die Ideen wurden Bildern von Lorrain, Turner,
Poussin und Vermeer entnommen, das Libretto entstand nach Texten von u.a.
Leonardo da Vinci, Michel Foucault, T.S Eliot, Gertrude Stein und Giordano
Bruno. Mit David Bennent und dem Ensemble Modern stehen ihm die kongenialen
Interpreten zur Verfügung.
Für dieses Konzert gilt ein gesonderter Saalplan (nur Parkett und
Parterre).
Preis für Schüler und Studenten: € 15
Abonnement für alle vier Veranstaltungen im Rahmen "Neues Musiktheater":
€ 50/ermäßigt: € 25.
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
25.10.2003
Gustav-Mahler-Projekt
Samstag, 25. Oktober 2003, 13 Uhr
Neues Musiktheater
Klavier: Uri Caine
Gesang: Josef Bierbichler
Bearbeitungen ausgewählter Lieder von Gustav Mahler
Bei Gustav Mahler kam zusammen, was nicht immer so zusammengehörte:
die große spätromantische Sinfonie und das kleine österreichische
Volkslied. Der raue, ungeschliffene Charme des Volkslieds zieht seine
Spur durch das ganze Werk des Komponisten, und wenn Sepp Bierbichler Mahlers
Lieder singt, dann teilt sich dieser Charme ganz ungefiltert jedem Hörer
mit. Denn Bierbichler ist Schauspieler. Stimmenthusiasten kommen bei ihm
nicht auf ihre Kosten. Wenn er den Liedern seine Stimme leiht, dann springt
einem das Ursprüngliche, Wilde sofort ins Ohr. Vor allem aber glänzt
der Text, der ja sonst meistens eher untergeht. Bierbichlers Partner ist
der geniale Jazzpianist Uri Caine, dessen Mahler-"Urlicht"-Paraphrasen
für Furore sorgten. Für konservative Mahlerliebhaber ist das
Experiment also nur bedingt geeignet. Für Zuhörer mit Lust auf
Neues dafür umso mehr.
Für dieses Konzert gilt ein gesonderter Saalplan (nur Parkett und
Parterre).
Preis für Schüler und Studenten: € 10
Abonnement für alle vier Veranstaltungen im Rahmen "Neues Musiktheater":
€ 50/ermäßigt: € 25.
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
25.10.2003
Wolfgang Rihm: "Jagden und Formen"
Samstag, 25. Oktober 2003, 20 Uhr
Neues Musiktheater Ensemble Modern
Ein Auftragswerk von Köln Musik, Festival d'Automne à Paris,
Europäischer Musikmonat und Ensemble Modern
Rihms Kenner werden staunen: Im Schlussstück des Zyklus "Jagden
und Formen" scheint es, als wäre der Komponist unter die amerikanischen
Minimalisten geraten. Neben seiner "minimalistischen" Vorliebe
für Wiederholungen entwickelt das Stück einen so ungeheuren
Drive, als fegte eine Jagd am Hörer vorbei. Die Musik ist nicht immer
einfach - und schafft es doch, einen von den Sitzen zu reißen.
Für dieses Konzert gilt ein gesonderter Saalplan (nur Parkett und
Parterre).
Preis für Schüler und Studenten: € 10
Abonnement für alle vier Veranstaltungen im Rahmen "Neues Musiktheater":
€ 50/ermäßigt: € 25.
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
26.10.2003
Heiner Goebbels: "Eislermaterial"
Samstag, 26. Oktober 2003, 19 Uhr
Ensemble Modern
Gesang: Josef Bierbichler
Inszenierung: Heiner Goebbels
Bühne und Licht: Jean Kalman
Klangregie: Norbert Ommer
Musikalische Einstudierung: Peter Rundel
Heiner Goebbels Collage "Eislermaterial" zollt diesem Künstler
kritischen Respekt. Goebbels umschreibt sein Verfahren mit "komponierten
Improvisationen". Dabei denkt er sich so stark in Eislers Werk hinein,
dass er Schicht um Schicht die Essenz seiner Lieder und Kompositionen
freilegt. Goebbels wird Eisler - wenn auch nur strukturell. Diese musikalische
Aneignung ist spannend und gut hörbar zugleich. Und wenn Bierbichler
singt, ist Gänsehaut die schwächste aller möglichen.
Für dieses Konzert gilt ein gesonderter Saalplan (nur Parkett und
Parterre).
Preis für Schüler und Studenten: € 15
Abonnement für alle vier Veranstaltungen im Rahmen "Neues Musiktheater":
€ 50/ermäßigt: € 25.
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
31.10.2003
Tango Pasion
Freitag, 31. Oktober 2003, 20 Uhr
Veranstalter: Mic Music Media GmbH & Co. KG
Tango, dieser göttliche Tanz, verlangt nach Meistern der Virtuosität,
die aus ihren Instrumenten die feurige oder verletzte Seele der Argentinier
sprechen lassen. Mit Tango Pasión kommt die zur Zeit im Tango-Bereich
als weltbeste geltende Produktion nun nach Deutschland. Begleitet werden
die Tänzer von dem wohl berühmtesten zeitgenössischen Tango-Orchester,
dem Sexteto Mayor. Das Orchester Sexteto Mayor spielt seit Jahrzehnten
an der Weltspitze und ist längst zu einem Synonym für den Tango
geworden. Als Anfang der 80er Jahre die Show "Tango Argentino"
in der westlichen Welt die bis heute andauernde Tango-Begeisterung auslöste,
war das nicht zuletzt auch das Verdienst des Sexteto Mayor mit der unverwechselbaren
Brillanz seines Klangs. Tango Pasión ist eine Tango-Show der Superlative,
eine Mischung aus Tanz, Theater und Kabarett. Die Tänzerinnen und
Tänzer erzählen in einzelnen Akten Geschichten und Anekdoten
rund um den Tango Argentino und gewähren dadurch spielerisch Einblicke
in alle Facetten des "wahren Tango". Und sie tun dies auf eine
sehr sinnliche, lebenslustige, ja augenzwinkernde Weise, die auch Nichttänzern
Lust auf Tango vermittelt. Die Handlung spielt im Ambiente eines Tanzcafés.
Da werden mit Hilfe des Kellners romantische Nachrichten zwischen den
Tischen ausgetauscht, Frauen betrachten sich in einem eingebildeten Spiegel,
es geht um Koketterie und Rivalität... und immer wieder um Tango,
der als "vertikaler Ausdruck eines horizontalen Gedankens" verstanden
wird. Besetzung:
Luis Stazo und José Libertella (Bandoneón und Arrangements)
Mario Ambramovich und Eduardo Walczak (Violine)
Osvaldo Aulicino (Baß)
Oscar Palermo (Piano)
> Festspielhaus Baden-Baden
> www.festspielhaus.de
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